Digitale Mehrfachbelichtung
Zu Zeiten der Analogfotografie waren Mehrfachbelichtungen eine recht aufwändige Art der Fotografie, bei welcher ein Negativ unter Unterdrückung des Filmtransportes – wie der Name eben schon sagt – mehrfach belichtet wurde. Einzelne Motive überlagern oder ergänzen sich so zu einem einzigen Bild. Digital ist heute diese Art der Fotografie nur noch mittels Bildbearbeitung am PC zu erledigen.
An diesem Beispiel möchte ich dies notwendigen Bearbeitungsschritte dokumentieren. Dreimal ein und dieselbe Person auf einem Bild ist das Ergebnis, welches am Ende unserer Arbeit herauskommen soll.
Was benötigen wir dafür?
1. ein stabiles Stativ
2. eine Digitalkamera ![]()
3. ein Bildbearbeitungsprogramm
Nachdem das Stativ aufgebaut und die Kamera ausgerichtet ist, wird ein Probefoto geschossen und anhand dessen die Szenerie eingerichtet und manuell fokussiert (MF). Dies ist wichtig, damit bei den folgenden Bildern der Fokus immer an der gleichen Stelle sitzt und nicht durch den Autofokus verändert wird. Anschließend werden mittels Selbstauslöser (10 Sekunden) die benötigten Einzelbilder aufgenommen. Wieviel man dabei verwendet, wird nur duch die eigene Phantasie und Ausdauer begrenzt. Im Beispiel sollen drei Fotos genügen.
Im Folgenden werden die Einzelfotos in der Bildbearbeitung – im Beispiel verwende ich das OpenSource-Programm GIMP – zu einem Bild zusammengefügt. Wie das im Einzelnen abläuft, möchte ich nachfolgend beschreiben.
Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, werden alle Ebenen über “Datei -> Speichern unter” zu einem Bild verschmolzen.
Ich hoffe, ich habe die Arbeitsschritte verständlich erklärt und wünsche viel Spaß beim ausprobieren.



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